fragt die Zeit Online in einem Artikel Frau Bettina Hurrelmann (Professorin an der Universität Köln und Leiterin der Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien).
Ihre Antwort:
“Ja. Geschriebene Sprache steht in ganz nahem Verbund zu unseren Denkfähigkeiten. Medien, die sich viel stärker auf Bilder stützen, haben nicht diesen engen Sprachkontakt – und dadurch wird das Buch den Bildmedien auch noch auf längere Zeit überlegen sein. Das E-Book, von dem gerade ja überall die Rede ist, mag für manche eine wesentliche Erleichterung des Umgangs mit schriftlichen Texten sein, insbesondere für die, die beruflich damit arbeiten müssen. Für das Lesen im Alltag wird es hingegen kaum eine größere Rolle spielen – und für das Lesen von Belletristik schon gar nicht.”
Eine beruhigende Meinung für uns Bibliothekswesen, Bücher und Bücherregale werden nicht so schnell aussterben, und Neuheiten wie das E-Book werden als mögliche Erleichterung gesehen.
Als erster E-Book-Reader gilt das Rocket eBook, das Anfang 1999 auf den Markt kam, die Idee zu kostenfreien digitalisierten Text gibt es z.B. durch das Project Gutenberg schon seit 1971. Die Erfindung des PDF-Formats mit passender Software zum Lesen (Reader) hat seinen Beitrag zur Verbreitung von digitalisierten Texten geleistet. (Siehe Wikipedia)

Oktober 28th, 2008 at 20:43
Im ersten Moment, dachte ich: Moment mal, Büchereierlei? Da will dich hoffentlich keiner vereiern? Beim zweiten Blick sehe ich, aha, ein Weblog, und die Namensgebung verschwistert. Ich habe meine Webseite vor viele Jahren umbenannt. Als ich sie 1996 schuf, hieß sie “Bibliomaniac List”, irgendwann 2001 oder 2002 nannte ich sie in “(Leipziger) Bücherlei” um. Zur Zukunft des Buches und Lesens sammle ich übrigens regelmäig Material http://www.bibliomaniac.de/abc/ak/bits2.htm#futurebook
Oktober 29th, 2008 at 00:00
“(Leipziger) Bücherlei” – Moment mal – das kenne ich doch schon seit Jahren! Besonders die Sammlung der bibliomanen Zitate gefällt mir sehr gut.
Bei der Namensgebung für dieses Weblog habe ich allerdings nicht an das Bücherlei gedacht und wohlmöglich noch das Ei des Kolumbus hinzugefügt. Nein, das habe ich sicher nicht gepachtet, das Weblog ist ja immer noch im Experimentierstadium.
Viele Grüße nach Leipzig!