Jan 07

“Heute sind Bibliotheken in vielen Großstädten Orte der erfolgreichen Integration von Migranten aus der ganzen Welt.

Doch während die Volkshochschulen für ihre Kurse ‘Deutsch als Zweitsprache’ Millionen Euro an Bundeszuschüssen erhalten, gehen die Öffentlichen Bibliotheken auch hier leer aus.”

Jan-Pieter Barbian in BuB 62 (2010) 11/12, S. 779

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Jun 04

Hatice Aykün – u.a. Journalistin, Mutter, Deutsche und Türkin – erinnert sich in ihrem Weblog an ihre Kindheit in Nordrhein-Westfalen und das wöchentliche Eintreffen des Bücherbusses.

Sie denkt gern an diese Zeit: “ Es war ein Gefühl das man hat, wenn man Karussell fährt, dieses freudige, spannende Gefühl in meinem Bauch. Die ausgeliehenen Bücher waren längst ausgelesen, und die Freude auf neue Bücher versetzte mich in große Aufregung. Als Kind wartete ich jeden Donnerstag darauf, dass der Bücherbus um die Ecke bog, damit ich mir Bücher ausleihen konnte und schleppte jede Woche dutzende Bücher aus dem Bus nach Hause.”

Sie wünscht sich “von der neuen Regierung in NRW, dass diese Bücherbusse wieder eingesetzt werden. Für die Sprache, für die Liebe zu Büchern, für die Kinder.”, denn viel zu viele Bücherbusse – nicht nur in NRW – fahren heute gar nicht mehr.

Quelle: http://www.westropolis.de/akyuen/stories/61302/

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Mrz 20

„Die Bevölkerung stimmt täglich mit den Füßen für den Erhalt der kommunalen Bibliotheken ab.“

meint Harald Pilzer, der Direktor der Stadtbibliothek Bielefeld.

Die Bibliothek wird nicht mit Füßen getreten, sondern mit Füßen betreten.

Das bringt mich auf die Idee, die Anzahl der Kundenfüße zu zählen, dann würde die Besucherstatistik noch mehr steigen. Hm, ob Krähenfüße auch gehen?

aus der Pressemitteilung der BID zum 4. Bibliothekskongress in Leipzig vom 18.03.10

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Mrz 20

Es gibt mehr als nur diese 10 Dinge, die in einer Bibliothek nicht gern gesehen sind oder gar eine Horrorvorstellung für die manchmal arg geplagten BibliotheksmitarbeiterInnen. Eine Fortsetzung für dieses Video wäre kein Problem.

Hier nun zehn Dinge, die Ihr nicht in einer Bibliothek tun solltet (egal wie alt Ihr Menschen seid):

Der Schluss kommt etwas plötzlich, aber der Nachspann ist eine nette Idee, also durchhalten bis zum Schluss.

Gefunden im Blog der Stadtbibliothek Salzgitter.

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Feb 25

Frisch entdeckt: BookRix – web your book, ein vielseitiges Portal.

Autoren können kostenlos eigene Bücher veröffentlichen und ihr eigenes Cover kreieren, Leser (auch unregistrierte) können die Werke kostenlos lesen. Entweder online, direkt im Browser oder als Download für E-Reader (vier Möglichkeiten stehen dabei zur Auswwahl: für Sony PRS, für iPhone / iPod (mit Stanza-App), für andere ePUB-Reader, im BookRix-Format).

Über 22000 Texte (überwiegend in deutscher Sprache) stehen zur Auswahl:
Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Märchen, Satire, Essays, Krimis, Fantasy, Kinder- und Jugendbücher, Mangas, Magisterarbeiten, Kochbücher, Biografien… und sogar Hörbücher sind dabei.

Ob komplett oder nur in Auszügen, das entscheidet der Autor selbst.

Dann gibt es für die derzeit über 91.000 registrierten Mitglieder ganz viel Möglichkeiten zum Mitmachen: Foren, Wettbewerbe, Diskussionen, Kommentarfunktionen, Profilseiten, Gruppen, Literaturquiz, Themenseiten (z.B. Vampire oder Reise)…

Hier gehe ich bestimmt nochmal genauer stöbern.

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Feb 17

… und was hat die Stadtbibliothek von Lübeck damit zu tun?

Jedenfalls kommt sie im Buchtrailer zu Eva Almstädts Krimi “Ostseeblut” vor, der im März 2010 erscheinen soll.
Als Bibliothekswesen und gebürtige Lübeckerin bin ich doppelt gespannt. Der Buchtrailer bietet jedenfalls unheimliche Atmosphäre:

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Jan 27

… als die Bücher DM 2,80 gekostet haben.

Hier der Beweis:

Buchpreis von DM 2,80

Ich krame gerade in meinen alten Büchern herum und bestücke mein Buchverwaltungsprogramm Bookpedia.

Damals haben zum Teil noch zweistellige Postleitzahlen ausgereicht, wie der Adressaufkleber in diesem Buch beweist.

Zu dieser Zeit habe ich bereits bibliothekarische Ambitionen gehabt, wie sich an den Einträgen im Buch sehen lässt. Erst gab es eine laufende Nummer zur Inventarisierung: hier 241. Später dann eine Zahlenbuchstabenkombination, von der ich heute nicht mehr genau weiß, wie sie sich zusammensetzt.

Gelesen habe ich dieses als Remittende gekaufte Buch im Alter von etwa 13 Jahren. In einer Stadtbibliothek hätte ich es wahrscheinlich gar nicht ausleihen dürfen, weil es im Erwachsenenbestand zu finden gewesen wäre.

Wie das Buch von vorne aussieht, das auch noch eine meiner Lieblingsgeschichten enthält, seht Ihr am Ende des Eintrags.

Die Geschichte ist die Vorlage zu einem meiner Lieblingsfilme. “Der Tag, an dem die Erde stillstand“, aber ich meine den Film von 1951, nicht das wenig überzeugende Remake von 2008 mit Keanu Reeves. Die DVD zum Film von Robert Wise ist übrigens sehr empfehlenswert mit interessanten Hintergrundinformationen. Beide Verfilmungen haben jedoch nicht das schöne Ende mit Gänsehautfeeling wie die Vorlage.

Die Story heißt auf Deutsch wie der Film “Der Tag, an dem die Erde stillstand” (hier auch im Original zu lesen: “Farewell to the master“) geschrieben von Harry Bates.

Cover des Buchs Science-Fiction-Stories 13 aus dem Ullsteinverlag

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Jan 22

Nicht nur in Bibliotheken gibt es Katzen, nein, auch in Buchhandlungen.  Und wenn es sich um einen auf  Science Fiction-Literatur spezialisierten Buchladen handelt,  dann darf die Katze auch außergewöhnlich aussehen, wie dieses haarlose Exemplar mit dem schönen Namen Ripley.

haarlose Buchhandlungskatze namens Ripley fotografiert von massdistraction

fotografiert von massdistraction, gefunden bei flickr

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Jan 15

In der Bibliothek herrscht Ruhe - © Alexandra Bucurescu / PIXELIO“Man muss nicht allein sein, um Ruhe zu finden. Öffentliche Orte der Kultur wie Bibliotheken und Museen werden von vielen Menschen besucht, doch dort unterhält man sich nur im Flüsterton. So bleibt Raum für eigene Gedanken.”

Gefunden in Hörzu, 3/2010, S. 6

Irgendwie bin ich doch mehr zum Arbeiten in der Bibliothek, ein Ort der Ruhe und Entspannung  ist es für mich nicht. Vielleicht sollte ich zum Denken mal wieder ins Museum gehen, um diese These zu überprüfen? Ins Naturhistorische habe ich es z.B. immer noch nicht geschafft…

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Nov 04

Frage an GrundschülerInnen: “Warum kann ich in eine Bücherei gehen? Was habe ich davon?”

Antwort: “Büchereien sind gut fürs Gehirn…”

Frage: “Warum sollten wir beim Stöbern in den Regalen nicht alle Bücher durcheinander bringen?”

Antwort: “Weil die Putzfrau morgen dann nicht nur putzen, sondern auch so viel aufräumen muss…”

Bilderbücher

Bilderbücher

Na, dann auf zum Gehirntraining in die Bibliothek. Und denkt an die Putzfrauen, lasst die Bücher am richtigen Platz!

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