Mrz 19

Heute im Zug staunte ich nicht schlecht. Schaffner am Zug / c Maren Beßler PIXELIO

Ein junger Mann, der von “B” nach “A” wieder nach Hause fahren wollte, hatte sich offensichtlich auf dem Bahnsteig an eine Bahnbedienstete gewandt. Er hatte kein Geld mehr dabei, um sich eine neue Fahrkarte zu kaufen, denn seine Rückfahrkarte war am Vortag verfallen. Er hatte seine Mutter besucht,  und weil es ihr nicht gut ging, ist er länger geblieben, als seine Fahrkarte galt.

Die Bahnbedienstete wandte sich ihrerseits an den Zugbegleiter, der Fahrgast habe seinen Personalausweis dabei, ob nicht registriert werden kann, dass er nachträglich zahlt, denn zu Hause in “A” könne er sogleich Geld holen.
Nein, dass könne der Zugbegleiter nicht machen, dann würde er Ärger bekommen.

Aber:  Er nimmt den jungen Mann dann “eben so” mit, ganz ohne Fahrkarte!

Es gibt also nicht nur Bahnbedienstete, die Minderjährige ohne (ausreichend) Geld, irgendwo rausschmeißen. Danke, Herr Zugbegleiter von dieser Stelle aus, denn zur Fahrkartenkontrolle habe ich sie nicht mehr gesehen, bis ich aussteigen musste.

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Jun 22

Müsst ihr euch denn ausgerechnet die Bahngleise so oft als Tatort

Das Bahnsignal steht auf Stopp / RainerSturm © pixelio.de

Das Bahnsignal steht auf Stopp / RainerSturm © pixelio.de

aussuchen? Da gibt es doch sicher Möglichkeiten, die nicht so vielen anderen Menschen Unannehmlichkeiten bereiten und sie sogar durch übermüdete, ortsunkundige Ersatzbusfahrer in Gefahr bringen.
So bekommt ihr zwar Aufmerksamkeit, aber nur eine anonyme.
Genervte Grüße von Büchereierlei, deren Heimweg zwei Stunden länger als sonst gedauert hat.

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