“Man muss nicht allein sein, um Ruhe zu finden. Öffentliche Orte der Kultur wie Bibliotheken und Museen werden von vielen Menschen besucht, doch dort unterhält man sich nur im Flüsterton. So bleibt Raum für eigene Gedanken.”
Gefunden in Hörzu, 3/2010, S. 6
Irgendwie bin ich doch mehr zum Arbeiten in der Bibliothek, ein Ort der Ruhe und Entspannung ist es für mich nicht. Vielleicht sollte ich zum Denken mal wieder ins Museum gehen, um diese These zu überprüfen? Ins Naturhistorische habe ich es z.B. immer noch nicht geschafft…
Gerade entdeckt, ein neues Imagevideo. Witzig und recht professionell gemacht. Das Video wirbt für die Bibliothek, der Universität Konstanz, die wirklich sehr lange Öffnungszeiten hat – von Mo 8.00 Uhr bis Fr 23.00 Uhr durchgehend, am Wochenende und an Feiertagen “nur” 14 Stunden am Tag. Das nenne ich kundenfreundlich! Und solange sich Personal findet, das auch gern zu ungewöhnlichen Zeiten arbeitet, warum nicht?
“Lesen Sie doch, wann Sie wollen! – Imagefilm der Bibliothek der Universität Konstanz.
Campus TV der Universität Konstanz stellt die Bibliothek vor.
“Lesen Sie doch, wann Sie wollen!” ist ein kurzer Film, in dem Sie die Bibliothek kennen lernen können. Er ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Bibliothek mit studentischen Mitarbeitern von Campus TV der Uni.” So die Informationen auf der Videoseite.
Für viele schon, wie nicht nur ich aus eigener Erfahrung weiß.
Bücher kauft man normalerweise nicht in der Bibliothek und Bücher leiht man nicht in der Buchhandlung aus.
Apropos “ausleihen”, ich hatte kürzlich in unserer Buchhandlung folgendes Kundengespräch:
Kunde: Ich hätte gerne ein Medizinlexikon.
Meine Rückfrage: Für Laien?
Kunde: Nein, ich hätte es gerne gekauft. Barbara | 16.03.2009 – 21:44
absatz
Aber “Kunde” ist ja auch kein Ausbildungsberuf und jeder darf es ohne Prüfung machen… manchmal merkt man das halt… )
Finden Sie heraus, ob Ihr Blog schon in der Biblioblogsuche enthalten ist.
Die Ergebnisse: Technorati: 0 Treffer Google-Blogsuche: ein Eintrag gefunden. Biblioblogsuche: 3 Treffer für Kommentare von “Büchereierlei” (und “meinten Sie “bücherverleih”?)
Versuchen Sie, die gleiche Suchanfrage in allen drei Diensten zu stellen. Die Suchergebnisse werden sich häufig unterscheiden. Welcher Suchdienst war für Sie am nützlichsten? Warum?
Suchbegriff “Sommerleseclub” ergibt bei …
Liszen 8 Treffer.
Sie sehen sehr googelig-vertraut aus. Allerdings ist der Artikel, den ich hier beispielhaft abbilde nicht unter “sommerleseclub” zu finden, dafür unter “moderne bibliothek”.
Libworm 12 Treffer.
Sie sehen sehr übersichtlich aus, bieten viele Informationen (Quelle, Autor, Tags, Artikel per Email versenden). Der neueste Artikel ist vom 4.6.08. Die Ergebnisse lassen sich nach Datum oder Relevanz ordnen. Die Suche ließ sich problemlos als Gadget bei iGoogle in die persönliche Startseite einfügen. (Allerdings nutze ich diese Seite eher nicht.)
Biblioblogsuche 4 Seiten mit Treffern, also die meisten. Der neuste ist vom 16.7.08, er steht allerdings nicht an erster Stelle.
Vom Layout und Funktionsumfang gefällt mir Libworm am besten. Welche bibliothekarische Blogsuche zum Einsatz kommt, würde ich vom Suchbegriff abhängig machen. Wenn möglich würde ich alle durchprobieren.
Zusatzaufgabe
Vielleicht wissen Sie schon, was eine tag cloud (auch Wortwolke, Schlagwortwolke …) ist? Libworm bietet eine solche, die sich aus den von Bloggern vergebenen Tags automatisch generiert. Man kann sich diese Wolke auf verschiedene Art anzeigen lassen. Was verbirgt sich hinter den einzelnen Ansichten, z.B. der storm cloud?
Was was ist, schreibe ich hier nicht auf, das steht ja bei den verschiedenen “clouds” drüber und ist fast selbsterklärend.
Bisher kannte ich nur “Löwenzahn”-Sendungen mit Peter Lustig. Gestern habe ich das erste Mal den “Neuen” Fritz Fuchs gesehen. Es ging um Bücher, überhaupt um die Erfindung der Schrift, Beschreibstoffe und die heutige Herstellung eines Buches, und um die Reparatur eines alten Lieblingsbuches beim Buchbinder.