Okt 13

Jetzt bin ich eingestiegen in die Welt des mobilen Lesens von E-Books. Meine Wahl ist nicht auf einen eigentlichen E-Book-Reader gefallen, sondern auf den iPod touch 2G .
Die E-Book-Reader sind (immer noch) ganz schön teuer und können in der Regel nicht mehr als Texte anzeigen. Zwar mit langer Akkuhaltbarkeit, dafür sehen sie so farblos-langweilig aus.
Ein iPod touch hingegen kann viel mehr als nur Text darbieten. Er ist gleichzeitig Adressbuch und Kalender, MP3-Player und Spielgerät, mit ihm lassen sich Vokabeln lernen, Fotos mitnehmen, Notizen machen, Emails lesen und schreiben, das aktuelle Kino- und Fernsehprogramm sowie Wetter anzeigen …
Bei den momentanen Temperaturen, wird mir gleich immer ein wenig wärmer, wenn ich mir anschaue, wie die Wetterlage gerade in Honolulu ist. ;-)
Zum Lesen teste ich in erster Linie Stanza (der eReader ist auch schon installiert). Trotz der relativ kleinen Anzeigefläche liest es sich hervorragend, nicht zuletzt weil sich Schriftart, Schriftgröße, Hintergrundfarbe und einiges mehr nach individuellen Bedürfnissen einstellen lassen und die Anzeige einfach gestochen scharf ist.

Getestet wird erst einmal mit kostenlos erhältlichen eBooks. Die Auswahl besteht hier in erster Linie aus Klassikern und Märchen, also älteren Texten, die frei publiziert werden dürfen oder in englischsprachigen Texten.

Die Bedienung ist einfach und macht mit der Touchscreen einfach nur Spaß. Kein Vergleich mit zum Beispiel den Monitoren, bei denen man sich Fahrkarten für den ÖPNV kaufen kann / muss.

Einen Film zu Stanza gibt es hier (englischsprachig).

Hier ein paar Fotos (zum Vergrößern anklicken):

Übrigens: Ich kann mich noch nicht zu einer einheitlichen Schreibweise einigen: eBook, E-Book? Oder E-Buch? “Elektronisches Buch” ist zu lang.

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Mai 26

Der Text fängt euphorisch an und endet ziemlich traurig.  Aber das war ja nicht anders zu erwarten von Umberto Eco, dem überzeugten Liebhaber von Büchern in Papierform.

Innerer Monolog eines E-Books – Leseprobe aus “Die Kunst des Bücherliebens” / Umberto Eco. – ISBN 978-3-446-23293-8

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Okt 21

fragt die Zeit Online in einem Artikel Frau Bettina Hurrelmann (Professorin an der Universität Köln und Leiterin der Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien).

Ihre Antwort:
“Ja. Geschriebene Sprache steht in ganz nahem Verbund zu unseren Denkfähigkeiten. Medien, die sich viel stärker auf Bilder stützen, haben nicht diesen engen Sprachkontakt – und dadurch wird das Buch den Bildmedien auch noch auf längere Zeit überlegen sein. Das E-Book, von dem gerade ja überall die Rede ist, mag für manche eine wesentliche Erleichterung des Umgangs mit schriftlichen Texten sein, insbesondere für die, die beruflich damit arbeiten müssen. Für das Lesen im Alltag wird es hingegen kaum eine größere Rolle spielen – und für das Lesen von Belletristik schon gar nicht.”

Eine beruhigende Meinung für uns Bibliothekswesen, Bücher und Bücherregale werden nicht so schnell aussterben, und Neuheiten wie das E-Book werden als mögliche Erleichterung gesehen.

Als erster E-Book-Reader gilt das Rocket eBook, das Anfang 1999 auf den Markt kam, die Idee zu kostenfreien digitalisierten Text gibt es z.B. durch das Project Gutenberg schon seit 1971. Die Erfindung des PDF-Formats mit passender Software zum Lesen (Reader) hat seinen Beitrag zur Verbreitung von digitalisierten Texten geleistet. (Siehe Wikipedia)

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