Feb 25

Frisch entdeckt: BookRix – web your book, ein vielseitiges Portal.

Autoren können kostenlos eigene Bücher veröffentlichen und ihr eigenes Cover kreieren, Leser (auch unregistrierte) können die Werke kostenlos lesen. Entweder online, direkt im Browser oder als Download für E-Reader (vier Möglichkeiten stehen dabei zur Auswwahl: für Sony PRS, für iPhone / iPod (mit Stanza-App), für andere ePUB-Reader, im BookRix-Format).

Über 22000 Texte (überwiegend in deutscher Sprache) stehen zur Auswahl:
Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Märchen, Satire, Essays, Krimis, Fantasy, Kinder- und Jugendbücher, Mangas, Magisterarbeiten, Kochbücher, Biografien… und sogar Hörbücher sind dabei.

Ob komplett oder nur in Auszügen, das entscheidet der Autor selbst.

Dann gibt es für die derzeit über 91.000 registrierten Mitglieder ganz viel Möglichkeiten zum Mitmachen: Foren, Wettbewerbe, Diskussionen, Kommentarfunktionen, Profilseiten, Gruppen, Literaturquiz, Themenseiten (z.B. Vampire oder Reise)…

Hier gehe ich bestimmt nochmal genauer stöbern.

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Apr 27

Eine Frau steht mit ihrer Freundin vor mir und fragt nach, wann sie die beiden Bücher, die sie ausgeliehen hat, wieder zurückgeben muss.
Ich schaue nach und stelle fest, es sind sogar drei Titel.

Kundin: “Drei? Das kann nicht sein.”
Büchereierlei: “Doch. Es heißt “Gedächtnistraining”, das haben Sie wohl noch nicht gelesen, sonst würden Sie sich erinnern…”

Nein, hatte sie noch nicht, aber sie will es umgehend tun, denn anscheinend hat sie es nötig.
Besonders die Freundin der Leserin hat sich sehr amüsiert. :-) )

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Dez 02

… war ich offensichtlich in mein Buch als ich heute Morgen auf dem Bahnsteig zum Gleis 5 stand und auf meinen Zug wartete. Zunächst warteten noch ganz viele Menschen um mich herum und lärmten. Dann kam ein bahnhofverspäteter Zug mit einem anderen als meinem Ziel, und der Bahnsteig lehrte sich. Ich stand schon eine ganze Weile alleine da im kalten Dezemberwind, als mich eine Bahnangestellte ansprach, auf welchen Zug ich denn warte. Auf meine Antwort zeigte sie lächelnd zum Gleis 6 hinter mir und meinte: “Habe ich es mir doch gedacht. Wurde schon dreimal durchgesagt…”
Tja, den Gleiswechsel habe ich absolut nicht mitbekommen. Gut, dass es aufmerksame Mitarbeiter bei der DB gibt, sonst wäre ich heute zu spät gewesen.

Achso, welches Buch hat mich denn so abgelenkt? Schuld war Ian Rankin mit “Ein Rest von Schuld”.

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Okt 29

Aussage eines pfiffigen Drittklässlers bei einer Klassenführung:

“Und wenn ein Buch Scheiße ist, kann man es auch schon früher zurück bringen.”

Genau, und zu Ende lesen muss man auch nicht jedes Buch.

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Okt 21

fragt die Zeit Online in einem Artikel Frau Bettina Hurrelmann (Professorin an der Universität Köln und Leiterin der Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien).

Ihre Antwort:
“Ja. Geschriebene Sprache steht in ganz nahem Verbund zu unseren Denkfähigkeiten. Medien, die sich viel stärker auf Bilder stützen, haben nicht diesen engen Sprachkontakt – und dadurch wird das Buch den Bildmedien auch noch auf längere Zeit überlegen sein. Das E-Book, von dem gerade ja überall die Rede ist, mag für manche eine wesentliche Erleichterung des Umgangs mit schriftlichen Texten sein, insbesondere für die, die beruflich damit arbeiten müssen. Für das Lesen im Alltag wird es hingegen kaum eine größere Rolle spielen – und für das Lesen von Belletristik schon gar nicht.”

Eine beruhigende Meinung für uns Bibliothekswesen, Bücher und Bücherregale werden nicht so schnell aussterben, und Neuheiten wie das E-Book werden als mögliche Erleichterung gesehen.

Als erster E-Book-Reader gilt das Rocket eBook, das Anfang 1999 auf den Markt kam, die Idee zu kostenfreien digitalisierten Text gibt es z.B. durch das Project Gutenberg schon seit 1971. Die Erfindung des PDF-Formats mit passender Software zum Lesen (Reader) hat seinen Beitrag zur Verbreitung von digitalisierten Texten geleistet. (Siehe Wikipedia)

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