Der Heilige Laurentius (von Rom) ist ein vielbeschäftigter Schutzpatron. In erster Linie ist er für Berufsgruppen zuständig, die mit Feuer zu tun haben, also z.B. Köche, Glaser, Schmiede, Wäscherinnen und Feuerwehrleute. Aber er schützt auch zwei Berufsgruppen, die an ihrem Arbeitsplatz auf züngelnde Flammen verzichten können: Bibliothekare und Archivare.
Seine Legende ist zum Beispiel auf der Seite der Stadt Bremm an der Mosel, die eine Lautrentius-Kirche hat, nachzulesen oder bei Wikipedia.
Wenn heute und in den nächsten Tagen der Nachthimmel klar ist, können wir nach Sternschnuppen Ausschau halten, die auch Laurentiustränen genannt werden.
”In der Legende heißt es, dass in der Nacht nach seinem Tod so viele Sternschnuppen fielen, dass sogar der Himmel um ihn weinte. Da die meisten dieser Sternschnuppen zwischen dem 10. und 14. August zu beobachten sind, glaubt man nach einer böhmischen Sage, dass der heilige Laurentius an seinen Festtag, dem 10. August, feurige Tränen weint.” so schreibt das Museumsdorf Artlandya auf Teneriffa (Laurentius ist auch Schutzpatron für Spanien).
Vielleicht gehen ja Sternschnuppenwünsche von Bibliothekswesen heute besonders gut in Erfüllung?
