Okt 21

fragt die Zeit Online in einem Artikel Frau Bettina Hurrelmann (Professorin an der Universität Köln und Leiterin der Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien).

Ihre Antwort:
“Ja. Geschriebene Sprache steht in ganz nahem Verbund zu unseren Denkfähigkeiten. Medien, die sich viel stärker auf Bilder stützen, haben nicht diesen engen Sprachkontakt – und dadurch wird das Buch den Bildmedien auch noch auf längere Zeit überlegen sein. Das E-Book, von dem gerade ja überall die Rede ist, mag für manche eine wesentliche Erleichterung des Umgangs mit schriftlichen Texten sein, insbesondere für die, die beruflich damit arbeiten müssen. Für das Lesen im Alltag wird es hingegen kaum eine größere Rolle spielen – und für das Lesen von Belletristik schon gar nicht.”

Eine beruhigende Meinung für uns Bibliothekswesen, Bücher und Bücherregale werden nicht so schnell aussterben, und Neuheiten wie das E-Book werden als mögliche Erleichterung gesehen.

Als erster E-Book-Reader gilt das Rocket eBook, das Anfang 1999 auf den Markt kam, die Idee zu kostenfreien digitalisierten Text gibt es z.B. durch das Project Gutenberg schon seit 1971. Die Erfindung des PDF-Formats mit passender Software zum Lesen (Reader) hat seinen Beitrag zur Verbreitung von digitalisierten Texten geleistet. (Siehe Wikipedia)

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